Bleifuss Rally
Bleifuss Rally (im Original Screamer Rally) ist ein Rennspiel, das von Milestone entwickelt und am 15. Juni 1997 von Virgin Interactive für MS-DOS veröffentlicht wurde. Es ist der dritte Teil innerhalb der Bleifuss-Computerspielserie und der Nachfolger zu Bleifuss 2.
Spielprinzip
Vor Spielbeginn können Lenkung, Reifen und Federung eingestellt werden. Gefahren wird auf Rundkursen[1] in der Toskana, China, Arizona sowie in Großbritannien und Skandinavien deren Fahrbahnuntergründe wechseln. Weitere Strecken muss der Spieler erst durch Siege freischalten.[2] Neben der Meisterschaft können auch Einzelrennen, Zeitfahren oder Mehrspieler-Duelle ausgetragen werden.[3]
Technik
Das Spiel unterstützte die 3D-Beschleuniger Matrox Graphics Mystique und 3dfx Voodoo Graphics.[1]
Fahrzeuge
- Ford Escort WRC Skendell
- Lancia Delta
- Peugeot 205 Turbo 16
- Renault Mégane Maxi
- Toyota Celica GT4
Rezeption
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Dank der Unterstützung der 3Dfx-Schnittstelle setze es einen neuen Standard für Arcade-Rennspiele. Das Fahrverhalten aus dem Vorgänger wurde konsequent weiterentwickelt und erlaube kontrollierte Drifts. Die Strecken seien hervorragend gestaltet. In puncto Einstellungsmenü seien keine Verbesserungen sichtbar. Der Schwierigkeitsgrade steige stark an.[1] Grundsätzlich böte der dritte Teil unwesentlich mehr als Teil 2. Auch das Fahrgefühl wurde größtenteils übernommen. Es handele sich auch weiterhin nicht um ein Simulationsspiel.[2] Die Computergegner agieren teils unfair. Das Fahrverhalten sei eher schwammig. Die Anforderungen an die Hardware waren vergleichsweise hoch. An International Rally Championship reiche es nicht heran.[3]
Weblinks
Einzelnachweise
- Sascha Gliss: Bleifuß Rally. In: Power Play. Januar 1998, S. 148 (Textarchiv – Internet Archive).
- Heinrich Lenhardt: Bleifuss Rally. In: PC Player. Januar 1998, S. 152 (Textarchiv – Internet Archive).
- Christian Bigge: Stock und Stein. In: PC Action. Januar 1998, S. 170 (Textarchiv – Internet Archive).
- Reinhard Fischer: Bleifuss Rally. In: PC Joker. Januar 1998, S. 104–105 (Textarchiv – Internet Archive).